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- von Dr. Hannes Ziegler (Leiter der Orientierungsstufe) -
„Die Klassenstufen 5 und 6 der Realschule plus, des Gymnasiums und der Integrierten Gesamtschule bilden die Orientierungsstufe. Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit (...) Zwischen den Klassenstufen findet keine Versetzung statt."
(§ 18 der übergreifenden Schulordnung) Dieser Passus im Schulgesetz, der einleitend die Orientierungsstufe definiert, umreißt die Sonderstellung der Orientierungsstufe. Was soll die Orientierungsstufe leisten? In der Orientierungsstufe soll ausreichend Zeit und Gelegenheit gegeben werden
- für die Schülerinnen und Schüler: sich an die Arbeitsweise im Gymnasium zu gewöhnen
- für die Lehrerinnen und Lehrer: die Kinder zu beobachten und zu fördern
- für die Eltern und die Klassenkonferenz: zu überprüfen, ob die eingeschlagene Schullaufbahn der angemessene Bildungsgang für das Kind ist
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet unser Gymnasium eine Reihe von pädagogischen Maßnahmen an:
- Beratungskonferenzen (zusätzlich zu den Zeugnis- und Versetzungskonferenzen), die als Grundlage für die individuelle Elternberatung dienen
- Eine zusätzliche Stunde (Lerntechnik und Klassenleitung) pro Woche für die 5. und 6. Klassen, um Übergangsschwierigkeiten von der Grundschule zum Gymnasium zu verringern und die Integration in die neue Gemeinschaft zu fördern
- In Einzelfällen einen freiwilligen Test zur Unterstützung der Elternberatung. Dieser Test wird in Absprache mit dem Orientierungsstufenleiter und in Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Dienst Speyer durchgeführt
Am Ende der Orientierungsstufe steht die Entscheidung der Eltern an, welche Schulart ihr Kind weiterhin besuchen soll. Diese Entscheidung treffen grundsätzlich die Eltern. Der Elternwille wird nur in einem Fall eingeschränkt: Wird ein Kind am Ende der 6. Klasse nicht versetzt und hat es außerdem am Ende der 5. und der 6. Klasse eine Empfehlung zum Schullaufbahnwechsel erhalten, müssen die Eltern dieser Empfehlung der Klassenkonferenz folgen (§ 20 der SchO).
Darüber hinaus bieten wir am Hans-Purrmann-Gymnasium ab der 5ten Klasse folgende Schwerpunkte an:
Schwerpunkt Musik:
Die Bläserklasse
• Erlernen eines Blasinstruments im Musikunterricht der 5. und 6. Klasse
• von Anfang an in einer Gemeinschaft musizieren
• spielerisches Lernen mit oder ohne musikalische Vorerfahrung


Am Ende der Orientierungsstufe steht die Entscheidung der Eltern an, welche Schulart ihr Kind weiterhin besuchen soll. Diese Entscheidung treffen grundsätzlich die Eltern. Der Elternwille wird nur in einem Fall eingeschränkt: Wird ein Kind am Ende der 6. Klasse nicht versetzt und hat es außerdem am Ende der 5. Klasse und der 6. Klasse eine Empfehlung zum Schullaufbahnwechsel zur Haupt- oder Realschule erhalten, müssen Eltern dieser Empfehlung der Klassenkonferenz folgen (§ 19,4 SchO).
20.08.10 |